Der Mechaniker-Nachwuchs der Firma A. Meier Präzision GmbH hat selbstproduzierten Schmuck verkauft. Der Erlös von 2.100 Euro wurde an Go Ahead! gespendet.

Zum dritten Mal in Folge hat die Firma A. Meier Präzision GmbH, Hersteller von Präzisionsdrehteilen und technischen Spritzgussteilen in St. Georgen/Peterzell, eigenen Schmuck produziert und verkauft. Auf dem Weihnachtsmarkt in St. Georgen war der Stand der Firma der Verkaufsschlager. Am Ende eines arbeitsreichen Tages konnten die Auszubildenden 2.100 Euro einnehmen, die im Anschluss dem Verein Go Ahead! e.V. gespendet wurden.

Anne-Marie Parth, Vorstandsvorsitzende von Go Ahead!, und Gründungsmitglied Wolfgang Bildhauer übernahmen nun den Spendenscheck. „Das Engagement der Firma ist herausragend. Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung“, sagte Anne-Marie Parth. Mit dem Geld soll nun ein Sportscamp der südafrikanischen Organisation „United Through Sport“ gefördert werden. Die Sportcamps, die in den Schulferien stattfinden, verbinden spielerisch die Aufklärung über HIV und Aids mit Fußball und anderen sportlichen Aktivitäten.

Im Rahmen der feierlichen Spendenübergabe wurden die beiden Vereinsmitglieder zudem durch den Betrieb geführt und konnten sich mit den kreativen Schmuckdesignern austauschen. Während der Ausbildung zum Mechaniker gibt Ausbildungsleiter Peter Kinces jedem Jugendlichen die Möglichkeit, kreative Schmuckideen selbst umzusetzen. So entstehen Jahr für Jahr neue Kollektionen: Kronkorken von den Bierherstellern Fürstenberg, Guinness und Tannenzäpfle werden veredelt und zu modischen Ketten verarbeitet. Im Sortiment finden sich außerdem Schmuckanhänger aus hochwertigem Edelstahl, Glasperlen und Edelhölzern mit Kaffeebohnen aus fairem Handel. Jede Schmuckreihe besteht dabei aus bis zu 25 Exemplaren, die meist schnell ausverkauft sind.

Die Geschäftsleitung unter Torsten Mann fördert das Projekt seit einigen Jahren und sieht den Schaffungsprozess als wichtigen Bestandteil der Ausbildung an. Neben ihrem Engagement für Go Ahead! könnten die Auszubildenden durch diese Aktion den Herstellungsprozess ganzheitlich erfahren, so Ausbildungsleiter Kinces.  

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